Das Fachgebiet Fahrerverhaltensbeobachtung für energetische Optimierung und Unfallvermeidung der Technischen Universität Berlin (TUB-FVB) von Prof. Dr. Stefanie Marker, arbeitet seit 2013 auf dem Forschungsgebiet der Fahrerverhaltensbeobachtung von konventionellen und Elektrofahrzeugen im Alltagsbetrieb. In den wissenschaftlichen Projekten Ecargo, komDRIVE und AMPERE wurden umfangreiche Erkenntnisse zur energetischen Simulation und Bewertung unterschiedlicher Antriebsstränge im Alltagsbetrieb gewonnen, die in das Projekt EN-WIN eingebracht werden. Besondere Schwerpunkte liegen in der Analyse des Nutzerverhaltens und der energetischen Simulation von BEV und PHEV, sowie deren Optimierung hinsichtlich individueller Nutzungskriterien. Ferner wurde die Datenaufnahme, Verarbeitung und Bereitstellung von Flottendaten in diesen Projekten durch TUB-FVB durchgeführt. In den Projekten AMPERE und komDRIVE übernahm TUB-FVB auch die Verbundkoordination.

Im Projekt EN-WIN ist TUB-FVB zum einen an der Konzeption des 26t E-Nfz im Bereich Datenlogging beteiligt. Das bereits existierende Triebstrang-Simulationsmodell für Verbrauchssimulationen wird für einen 26t E-Lkw erweitert und angepasst. TUB-FVB übernimmt die Datenauswertung des 26t-E-Fahrzeugs. Darüber hinaus obliegt dem Projektpartner die Planung, Durchführung und Auswertung einer Nutzer- und Akzeptanzanalyse. Dabei werden das Nutzerverhalten der an den Langzeitversuchen beteiligten Fahrer analysiert und die Resultate mit den Ergebnissen einer mehrstufigen Akzeptanzanalyse in den beteiligten Unternehmen kumuliert.


Weitere Informationen unter http://www.fvb.tu-berlin.de